
Die Teilnehmenden der Weiterbildung sollen lernen, Konflikt-Systeme professionell systemisch zu beraten. Die Professionalität kommt dabei nicht allein im fachlichen Know-how zum Ausdruck sondern auch und besonders in der Fähigkeit der Reflexion des eigenen Handelns und der eigenen Beratungskompetenz.
Die Teilnehmenden sollen bereit sein, den Umgang mit (qualitativ wie quantitativ) komplexen Aufträgen, mit Neutralität und Allparteilichkeit, Wertschätzung und Würdigung, Macht, Kritik, Beziehungs- und Koalitionsangeboten zu trainieren.
Die Teilnehmenden sollen lernen, die Unterschiede zwischen Aktualkonflikten und Konfliktmustern zu erkennen und entsprechende Interventionskriterien folgen zu lassen.
Procedere:
Unsere Weiterbildung "systemische Mediation" hat den Anspruch, die angehenden Mediatorinnen und Mediatoren optimal auf ihre späteren Tätigkeiten vorzubereiten. Dieser Anspruch soll sich (auch) im Weiterbildungsprocedere bemerkbar machen. Gäbe es "Pisa-Studien" für berufliche Weiterbildungsangebote, würden phasenorientierte und linear aufgebaute „Vermittlungsprogramme“ sicher die letzten Plätze belegen.
Das hier vorgestellte Weiterbildungsprogramm ist "zirkulär" aufgebaut. Es wird nicht in Phasen aufbauend gelernt. Es gibt weder Einführungs- noch Aufbau- noch Fortgeschrittenenkurse. Die Themen der Weiterbildung werden zirkulär und über Schleifen eingeführt. Die Module sind in sich geschlossen (inhaltlich). Das bedeutet konkret: Der Einstieg ist jederzeit möglich (bei freien Kursplätzen). Die Weiterbildung ist also "fließend" aufgebaut. Die Teilnehmenden absolvieren sieben Module (unabhängig vom Einstiegszeitpunkt). Wenn jemand zum Beispiel in Modul 4 einsteigt, lautet die Reihenfolge der Module: 4, 5, 6, 7, 1, 2, 3. In diesem Zeitraum nehmen die Teilnehmenden an einer Peergroup teil (mind. 30 Zeitstunden). Die "Novizen" lernen von dem Wissen der "alten Hasen", die "alten Hasen" lernen von der Neugier der "Novizen". Der Wissenslevel wird auf diese Weise ständig auf einem relativ hohen Niveau gehalten. Das soziale System "Weiterbildungsgruppe" lernt durch Außenreize (Öffnung), die Gefahr der Schließung wird reduziert.
Inhalte:
Modul 1: Mediation im Kontext
Was ist Mediation?
Füllen des Methodenkoffers
Übungen zur Praxis – Supervisionsanfragen
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Füllen des Methodenkoffers
Übungen zur Praxis – Supervisionsanfragen
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Modul 3: Systemisches Mustermangement
Muster, Routinen, Strukturen
Literaturscreening
Füllen des Methodenkoffers
Übungen zur Praxis – Supervisionsanfragen
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Modul 4: Systemische Konfikttheorie
Konflikt(lösungs)management und Mediation
Literaturscreening
Füllen des Methodenkoffers
Übungen zur Praxis – Supervisionsanfragen
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Krisenintervention im Kontext systemsicher Mediation
Literaturscreening
Füllen des Methodenkoffers
Übungen zur Praxis – Supervisionsanfragen
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Modul 6: Auftragskontexte der Mediation
Literaturscreening
Füllen des Methodenkoffers
Übungen zur Praxis – Supervisionsanfragen
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Literaturscreening
Füllen des Methodenkoffers
Übungen zur Praxis – Supervisionsanfragen
200 Zeitstunden Gesamtvolumen
(140 Zeitstunden Seminare, 30 Zeitstunden Peergroup, 30 Zeitstunden Literaturarbeit und Protokollführung)
Weiterbildungsprotokoll
Wahrend der Weiterbildung führen die Teilnehmenden ein persönliches Weiterbildungsprotokoll. Das Protokoll dokumentiert die wesentlichen Inhalte der Weiterbildung und die eigene Literaturarbeit (mind. 30 Zeitstunden).
Zertifikate / Bescheinigungen:
Nach der Teilnahme an sieben Modulen, dem Nachweis der aktiven Mitarbeit in einer Peergroup und der ordnungsgemäß geführten Dokumentationsmappe (nach Prüfung) erhalten die Absolventinnen und Absolventen ein Zertifikat des ausbildenden Weiterbildungsinstituts. Das Zertifikat des ausbildenden Weiterbildungsinstituts berechtigt zum Erwerb des DGSYM-Zertifikats. Die DGSYM (Deutsche Gesellschaft für systemische Mediation e.V.) vergibt ihr Zertifikat nach eigenen Kriterien.
Kosten
2200,-- Euro plus Mwst. (für die Seminare)
50,-- Euro plus Mwst. (für die Prüfung der Dokumentationen)
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Curriculum 
